Statements
„Integration ist ein wechselseitiger Prozess. Seit bereits acht
Jahren widmet sich BUM Media dem interkulturellen Dialog. Unser mehrsprachiges und vielfältiges Angebot spannt einen Bogen zwischen der Aufnahmegesellschaft und Menschen mit Migrationshintergrund in Wien.
Grundgedanke des Projekts „Wiener Integrationswoche“ ist es, die Wiener Vielfalt aufzuzeigen und eine Plattform für interkulturellen Austausch zu bieten. Denn wir sind der Meinung, dass die Partizipation der Wiener Migrantinnen und Migranten eine der wichtigsten Voraussetzungen für gelungene Integration ist.
Es ist uns daher eine große Freude Ihnen bereits zum dritten
Mal die „Wiener Integrationswoche“, eine Veranstaltungsreihe im Zeichen des Zusammenlebens, zu präsentieren.
Erleben Sie, wie das Miteinander in Wien unsere Gegenwart bestimmt und gemeinsame Zukunftsperspektiven eröffnet.”
-Dino Šoše, Geschäftsführer von BUM Media
“Die Vielfalt der Menschen in unserer Stadt ist ein Potenzial für die gesamte Stadt und der Garant für den Wohlstand in unserem Wien, an dem alle gleichberechtigt teilhaben. Getragen von einer klaren Haltung gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, ist es mein integrationspolitisches Ziel, dass alle Menschen in unserem Wien in Vielfalt respektvoll zusammenleben. Diesen Weg werden wir zielstrebig weitergehen, denn Vielfalt macht Wien zu dem was es ist: Die lebenswerteste Stadt der Welt.”
-Sandra Frauenberger, Integrationsstadträtin
“Vielfalt bedeutet, die unterschiedlichen individuellen Besonderheiten, Fähigkeiten und Neigungen optimal einzusetzen. Viele Wiener Unternehmen haben die großen Möglichkeiten, die in der Vielfalt ihrer Mitarbeiter, Geschäftspartner, Lieferanten und Kunden stecken, bereits erkannt. Denn Vielfalt bedeutet auch ein großes Potential für unsere wirtschaftliche Zukunft.”
-Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer
“Für “Heute” und die Menschen, die dahinter stehen, ist Integration täglich gelebter Alltag -in der Zusammensetzung des Teams, in der redaktionellen Berichterstattung und in der kulturellen Vielfalt unserer Leser. Die Teilnahme an der Wiener Integrationswoche ist wichtig, weil uns das Miteinander erfolgreich macht.”
-Dr. Christian Nusser, Chefredakteur der Tageszeitung Heute
“Als führendes Wiener Medium nehmen wir unsere Verantwortung in der Gesellschaft sehr ernst. Mit Begeisterung und Überzeugung führen wir den so wichtigen Dialog der Vielfalt. Vor einigen Jahren setzten wir als erstes „Massenmedium“ der Gattung Print im Rahmen der Fokus – Serie „Integration“, sowie der Berichte „Welcome to Vienna“, ein Zeichen. Die Unterstützung der Wiener Integrationswoche stellt für uns einen weiteren, sehr wesentlichen Schritt auf dem Weg zum Ziel dar. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem BUM-Team, sowie mit allen Partnern und Unterstützern.”
-Goran Drinic, Verlagsleiter der Tageszeitung Heute
“Das Kunsthistorische Museum Wien ist ein Ort der kulturellen Vielfalt. Die Herkunft der Werke aus fünf Jahrtausenden ist so vielfältig wie die Herkunft unserer BesucherInnen. Daraus ergeben sich inspirierende Begegnungen und ohne die Kraft dieser Inspiration der Vielfalt wären die meisten Meisterwerke nie entstanden. Kultur ist Vielfalt – Vielfalt ist Leben! Und Einfalt ist keine Alternative…”
-Dr. Sabine Haag, Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums Wien
“Menschen sind vielfältig. Sie sprechen verschiedene Sprachen, unterscheiden sich aufgrund ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft, haben unterschiedliche Biographien und Lebensentwürfe, Religionen oder auch keine. Es gibt Tausende von Gründen, die die Vielfalt von Menschen ausmachen. Wichtig ist, die Anerkennung dieser Vielfalt in allen Lebensbereichen. Entscheidend ist Gleichberechtigung in der Bildung, am Arbeitsmarkt, bei den sozialen Ressourcen und bei der Mitbestimmung. Eine funktionierende, lebendige und vielfältige Demokratie müsste allen BewohnerInnen, unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft, nach einigen Jahren des Aufenthalts in einem Land ein Wahlrecht ermöglichen!”
-DSA Andrea Eraslan-Weninger MSc., Geschäftsführerin Integrationshaus
“Einfalt führt zu Stillstand, Vielfalt hingegen zu Weiterentwicklung, Innovation und Kreativität. Die Herausforderung liegt darin, die Chancen zu erkennen und zu nutzen, die aus Unterschiedlichem erwachsen, und dabei einen gemeinsamen Rahmen und eine gemeinsame Sprache zu finden.
Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) will Chancen schaffen und fördern. Es geht hier genauso um die Chancen von Zuwander/innen in unserem Land wie auch um die Chancen Österreichs, von der Vielfalt seiner Menschen zu profitieren. Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam Erfolgsgeschichten für Österreich schreiben können.”
-Franz Wolf-Maier, Geschäftsführer des Österreichischen Integrationsfonds
“Wenn ich in der Früh beim türkischen Greisler um’s Eck einkaufe und beim dort arbeitenden Zoran zahle; wenn mich am Postamt eine Frau Markovic bedient und im Kindergarten meiner Tochter uns Gregor, Utku und Blerona empfangen … Dann ist das mein Alltag. Vielfalt ist gelebte Normalität für mich; und für 1,7 Millionen WienerInnen auch. Ja, wir haben verschiedene Wurzeln und Muttersprachen. Aber wir haben eine gemeinsame Zukunft. Und Vielfalt ist unsere Stärke. Unser riesiges Potenzial. Lasst uns daraus das Beste machen für dieses Land: mit Chancengleichheit für alle und Respekt füreinander.”
-Alev Korun, Nationalratsabgeordnete der Grünen
“Wir beraten in der Wirtschaftsagentur Wien täglich Männer und Frauen unterschiedlichster Herkunft, die hier in Wien ein Unternehmen gründen wollen. Sie bereichern die Wiener Wirtschaft durch ihre Ideen, ihre Innovationen, ihren Mut zum Risiko und ihren unternehmerischen Instinkt – Vielfalt macht die Stadt erfolgreich.”
-Tülay Tuncel, Projektleiterin von Mingo Migrant Enterprises, Wirtschaftsagentur Wien
“Vielfalt bereichert eine Stadt in zahlreichen Bereichen. Wien hat eine lange Tradition der Internationalität, ist stolz auf seine Vielfalt und fördert sie aktiv – das gilt auch für den Bereich der Sprachen. Eine gemeinsame Sprache ist eine wichtige Grundlage des Zusammenlebens. Darüber hinaus ist jede weitere Sprache, die in Wien gesprochen wird, eine wichtige Bereicherung für jede einzelne Person und die gemeinsame Stadt. Als die Stadt der Vielfalt ist Wien fit für eine spannende Zukunft.”
-Ursula Struppe, Leiterin der MA 17 – Integration und Diversität
“Die bz-Wiener Bezirkszeitung ist für die Leser das Navi durch den Bezirk. Neben lokalen Stories, Baustelleninfos und Veranstaltungs-Tipps sehen wir unseren Fokus auch darin, das Zusammenleben in der Stadt zu fördern und zu stärken. Wir freuen uns, die Wiener Integrationswoche als Kooperationspartner medial unterstützen zu können.”
-Romana Stelzl, Geschäftsführerin der bz-Wiener Bezirkszeitung
„Integration lässt sich nicht einfach beschließen – sie muss vor Ort gelebt werden! Das Kunsthistorische Museum will so ein Ort des gemeinsamen Erlebens unabhängig von Herkunft, Bildung oder Status sein, darum ist es mir ein Anliegen, dass das KHM ein Teil der Wiener Integrationswoche ist.“
-Dr. Sabine Haag, Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums
„Die Integrationswoche bietet eine Bühne, die viele Organisationen annehmen und aktiv nützen. Auch die Wirtschaftsagentur Wien macht Vielfalt sichtbar: Wir unterstützen Menschen mit Migrationshintergrund bei der Verwirklichung ihrer unternehmerischen Träume. Nachhaltige Selbständigkeit stärkt die Wiener Wirtschaft und bereichert das kulturelle Leben in dieser Stadt.“
-Jasna Pekmezovic, Mingo Migrant Enterprises
“Wien ist Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt. Auf die daraus resultierende kulturelle und soziale Diversität der Gesellschaft zu reagieren, begreifen die Büchereien Wien nicht nur als Herausforderung, sondern vor allem als Chance. Insbesondere unser mehrsprachiges und interkulturelles Angebot zielt darauf ab, das Wissen von- bzw. das Verständnis für andere Kulturen und Sichtweisen zu fördern und damit einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit und zum friedlichen Zusammenleben zu leisten.”
-Monika Reitprecht, Büchereien Wien
“Vielfalt zeichnet unsere Gesellschaft heute stärker aus. Dieser Wandel wurde von den meisten Medien lange nicht oder recht einseitig vermittelt. Möchten Medien der neuen Vielfalt gerecht werden, dann müssen Menschen verschiedener Herkunft bei allen Themen zu Wort kommen, dann dürfen wir von MigrantInnen also nicht nur dann lesen, hören und sehen, wenn es ums Thema Migration, Diskriminierung oder Integration geht. Damit diese Vielfalt Standard wird, braucht es noch mehr Reflexion in Medienunternehmen – und buntere Redaktionen. Ohne gezielte Förderung der talentierten Nachwuchs-Köpfe aus den Reihen der MigrantInnen erreichen wir die gewünschte Fairness und Vielfalt aber erst in Jahrzehnten.”
- Fritz Hausjell, Kommunikationswissenschafter Uni Wien
“Über Jahrhunderte sammelte die Österreichische Nationalbibliothek Bücher aus dem Vielvölkerstaat der Habsburger. In unseren Beständen findet man daher nicht nur Werke in deutscher Sprache, sondern in praktisch allen Sprachen Europas. Auch arabische und asiatische Texte kann man bei uns entdecken. Diese sprachliche und kulturelle Vielfalt bewahren und vermitteln wir an 365 Tagen im Jahr, denn in unserem Haus werden Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz großgeschrieben.”
-Dr. Johanna Rachinger, Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek
“Diversität ist die Vielfalt von Interessen, Ideologien und Identitäten. Demokratie setzt Diversität voraus und Diversität braucht Demokratie. Hätten alle dieselben Interessen, Ideen und Identitäten, dann wäre Demokratie überflüssig, weil alle dasselbe wollten. Gäbe es keine Demokratie, dann könnten die Gegensätze zwischen den Interessen, Ideologien und Identitäten nicht überbrückt werden. Die Anerkennung von Vielfalt als bloße Tatsache („Österreich ist ein Einwanderungsland“) ist daher nicht genug. Demokratie braucht die wechselseitige Anerkennung der Unterschiede als Voraussetzung für die Suche nach gemeinsamen Lösungen, die von allen vernünftiger Weise akzeptiert werden können.”
-Rainer Bauböck, Europäisches Hochschulinstitut, Florenz
“Museen sind Orte der Information und der Kommunikation, der Forschung und der Vermittlung mit gleichzeitig umfassendem Bildungsauftrag. Die Realität der Einwanderungsgesellschaft erfordert auch in der Museumsarbeit einen Perspektivwechsel, und gerade Museen haben das große Potential, neue Wege der Partizipation zu ermöglichen. Mit seiner einzigartigen sowohl historischen als auch kulturellen Geschichte fällt dem Belvedere seit jeher eine große identitätsstiftende Rolle innerhalb Österreichs und ganz Europas zu. Umso wichtiger ist es nun für das Belvedere, seinem gesellschaftlichen Auftrag nachzukommen und einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung interkultureller Kompetenz zu leisten.”
-Agnes Husslein-Arco, Direktorin des Belvedere
“Vielfalt ist für mich wie ein Kochtopf voller unterschiedlicher Zutaten. Ob exotisch, heimisch, grün, gelb oder rot – die richtige Mischung schmeckt immer am besten und macht Appetit auf mehr. Egal ob in der Küche oder im richtigen Leben. Ein Blick über den Tellerrand ist für mich persönlich deshalb das beste Rezept für ein vielfältiges Leben. Denn für Langeweile ist das Leben viel zu kurz!”
-Patrick Budgen, Wien heute Redakteur und Moderator
“Vielfalt ist, wenn Zweisprachigkeit gepflegt, nicht verleugnet wird. Der Weg zum Weltenbürger ist kürzer wenn man ihn mit mehreren Sprachen beginnt.”
-Cornelia Vospernik, ORF-Korrespondentin, Kärntner Slowenin
“Der Alltag in der biber-Redaktion ist bestes Beispiel für gelebte Vielfalt. Der Erfolg von biber liegt im Dialog zwischen verschiedenen Kulturen, Sprachen und Werten. Egal welcher Herkunft – ob vom Bosporus, dem Balkan oder dem Ruhrgebiet – die Vielfalt ist, was uns auszeichnet. Unser Ziel: ein Magazin zu machen, das ein Sprachrohr für dieStimmen junger Neo-Österreicher ist, eine Plattform, die gleichzeitig international und lokal zugleich ist. Und Vielfalt schmeckt immer gut – egal ob mit Pfeffer, Paprika oder Kren – Hauptsache mit scharf.”
-Simon Kravagna, Biber-Chef
“Vielfalt bedeutet für mich Anerkennung der Realität in Wien. In diesem Kontext ist das Recht vor Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Religion, Geschlecht, Sprache, Sexuelle Orientierung, Haut- oder Haarfarbe oder sonst was, geschützt zu werden wesentlich. Die angeblich andere Kultur von Zugewanderten darf nicht zur Quelle von Ausgrenzung werden. Vielfalt muss sich auch unter anderem auch in den Personen in Ämtern und Behörden, in der Politik, in Schulen und Kindergärten, etc. wiederspiegeln und in den Bildern, die die Medien verbreiten. Hier nimmt Bummedia eine vorbildliche Rolle ein …”
-Mag. Günther Leeb, Leiter des interkulturellen Kinder- Jugend- und Familienzentrum friends und der Initiative Interkulturelle Arbeit der Ö. Kinderfreunde
“Als wir vor 5 Jahren die Rearte Gallery gegründet haben, war und ist ein Eckpfeiler unseres Programms die kulturelle und künstlerische Diversität mit unseren Aktivitäten zu präsentieren. Deshalb gefällt uns auch die Idee der „Wiener Integrationswoche“ die eine Vernetzung von Kunstschaffenden ermöglicht und ihr Programm einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Als nicht profitorientierte Privatinitiative habe wir Raum für Kunst und Kultur geschaffen, um nationale und internationale zeitgenössische Kunst aus verschiedenen Bereichen zu präsentieren. Die „Wiener Integrationswoche“ verfolgt dieselben Ziele wie unsere Initiative – durch gegenseitiges Kennenlernen ein besseres Zusammenleben zu schaffen.”
-Abd A. Masoud, Leiter der Rearte Gallery
„Gemeinsam geht’s besser! wienXtra nimmt gerne und aus Überzeugung an der „Wiener Integrationswoche“ teil. Denn das freundliche und respektvolle Zusammenleben von allen, die in Wien leben, ist uns ein großes Anliegen. Mit vielen verschiedenen Projekten, Aktionen, Veranstaltungen und Bildungsangeboten setzen wir uns dafür ein, dass Wien eine Stadt der Vielfalt und der Lebensfreude ist und bleibt.“
-Sonja Kohlreiter, wienXtra
“Die Arbeit der Garage X steht für Diversität und künstlerische Vielfalt und interveniert in gesellschaftliche Diskurse mit den Mitteln des Theaters. In unserer Programmierung geht es uns um die Untersuchung kollektiver Identitäten. Den Kampf um die Grundlagen neuer und emanzipativer Visionen einer künftigen gesellschaftlichen Ordnung konnte man schon bei unserer Projektreihe “Pimp My Integration” sehen. Daher freuen wir uns sehr, Teil der Wiener Integrationswoche zu sein.”
-Catrin Arming, GarageX
“In vielen Ländern des Balkans und in der Türkei herrscht für Schwule, Lesben und Transgender ein Klima der Unterdrückung. Das ist ein starker Grund für den Auswanderungswunsch in gesellschaftlich liberalere Länder Westeuropas. Mit im Gepäck haben die Immigranten Musik aus ihren Heimatländern. Diese Musik, die lebensfroh, emotional und tanzbar ist, findet durchaus auch bei vielen Österreichern Anklang und bringt einen sehr interessanten Aspekt in das Thema der Integration, die sich nämlich nicht ausschließlich als Einbahnstraße der Assimilation darstellt. Was spricht dagegen, das Beste aus allen Welten zu suchen? Und den richtigen Rhytmus der Integration müssen wir alle erst finden – vielleicht am besten beim Tanzen!”
-Dr. Franz Kottira, Wiener Freiheit
Für mich ist Vielfalt die Buntheit des Aussehens, der Lebensstile und Lebensentwürfe sowie der Sprachen, die privat und öffentlich verwendet werden (dürfen). Vielfalt kann aber nur dann gedeihen, wenn sie mit Toleranz und Verständnis verbunden ist. Das bedeutet dass Vielfalt ein respektvolles Neben- und Miteinander ist, in dem wir unsere Unterschiede genießen und wertschätzen und wir uns nicht von unseren persönlichen und gesellschaftlichen Vorurteilen leiten lassen.”
-Thomas Fritz, Leiter des lernraum.wien/ Institut für Mehrsprachigkeit, Integration und Bildung / die VHS Wien
“Die „Achtung der Vielfalt“ ist, neben Würde, Harmonie, Einfühlungsvermögen und Toleranz, einer der Grundwerte des AFS. Unsere Bildungsprogramme ermöglichen es unseren ProgrammteilnehmerInnen die Vielfalt auf kultureller wie menschlicher Ebene respektieren und schätzen zu lernen. AFS bietet mit seinen Programmen die Rahmenbedingungen, die alle ProgrammteilnehmerInnen benötigen, um interkulturellen Kompetenzen zu erlangen und kulturelle Vielfalt als Bereicherung zu erleben.”
-Ingeborg Suppin-Fabisch, AFS Austauschprogramme für interkulturelles Lernen
“Ich wohne seit 25 Jahren in Rudolfsheim Fünfhaus, dem Bezirk mit dem höchsten Prozentsatz an Personen mit Migrationshintergrund. Die daraus resultierende Vielfalt ist prägend für unseren Bezirk und macht unser Alltagsleben viel schöner. Seit 12 Jahren betreibe ich das Hawidere. Unsere Gäste kommen aus allen Bevölkerungsschichten und schätzen unser kulinarisches Angebot aus anderen Kulturen sehr. Die ewig gestrigen Versuche mancher einen Keil zwischen „echte Österreicher“ und unsere Mitbewohner aus anderen Länder bzw. Kulturen zu treiben, finden wir einfach nur widerwärtig und abstoßend.”
-Adalbert Windisch, „Kowara“ vom Hawidere
“Ich frag mich: wann werden die Menschen endlich verstehen, dass Vielfalt eine Bereicherung der Kultur und der Gesellschaft ist, und nicht eine Bedrohung? Ich jedenfalls freue mich, in einer Stadt zu leben, wo seit Jahrhunderten Menschen verschiedener Kulturkreise zusammen kommen, zusammen leben und zusammen feiern.”
-Nikolaus Heinelt aka DJ Nitkov
“Vielfalt bedeutet für uns das Annehmen und Akzeptieren von Andersartigkeit. Ohne Vielfalt gibt es keinen Fortschritt, alles bliebe so wie es bereits ist. Auch wir, die Deutsche Pop, versuchen Vielfalt stattfinden zu lassen wo immer es geht. Sie ist Ausdruck von Kreativität, Toleranz und Offenheit, alles Werte, die in der heutigen Zeit viel zu wenig Beachtung finden.”
-Michael Winkler, Standortleiter Deutsche Pop, Akademie der Musik- und Medienbranche
“Man stelle sich vor es gäbe nur eine Art von Vögel oder nur eine Art von Blumen, oder nur eine Farbe. Es wäre der Untergang. Vielfalt ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Existenz. Man muss nur die Unterschiede kenne und diese verstehen, dann wird ganz klar warum Vielfalt ein Wert ist auf den wir nicht verzichten können.”
-Heinrich Tatzgern, Initiative Lateinamerika
“Die Vielfalt einer Stadt spiegelt sich vor allem in ihren Familien wider. In den Kindern Wiens schlummert ein kreatives Potential gigantischen Ausmaßes. Dieses Potential muss dringend gefördert werden! Qualitätsvolle, an den elementaren Bedürfnissen der Kinder orientierte Kultur nimmt dabei einen essentiellen Stellenwert ein. Als Kindertheater ist es uns ein großes Anliegen, diese kreative Vielfalt als kulturelle Perspektive für Wien zu erkennen und zu fördern. Weil die Vielfalt unserer Kinder den wahren Reichtum unserer Stadt darstellt!”
-Andreas Moritz, Figurentheater Lilarum
“Eigentlich ärgere ich mich, dass Vielfalt thematisiert werden muss. Ein Blick in den Kleiderschrank, wo sich die vielfältigsten Klamotten tummeln, sagt doch eh alles. Ich, für meinen Teil, bin beim Post-Vielfalts-Denken angekommen. “Vielfalt” nicht reden, stattdessen vielfältig leben. Auf einen Fremden zugehen und mit ihm sprechen wie mit dem besten Freund. Weil wir Menschen sind. Weil ich mir, trotz Enttäuschungen, das Grundvertrauen behalten will. Weil ich nicht immer derselben Meinung sein muss und für gute Streitgespräche immer zu haben bin. Denn das ist Vielfalt – in guten wie in schlechten Zeiten.”
-Sarah Kriesche, Journalistin Radio Wien
“Vielfalt hat viele Falten. In den Falten sind Dinge verborgen, die man entdecken kann, wenn man sie auffaltet. Ein Falter entfaltet sich und schwirrt herum. Öffnet man einen gefalteten Fächer, wird vielleicht ein buntes Bild sichtbar, Blumen oder eine Flamencotänzerin: Kastagnetten erklingen, Gitarren fallen ein, Menschen klatschen in die Hände. Bewegt man mit dem Fächer die Luft, zeigen sich ihre Spiegelungen, Verwerfungen und Illusionen: Die Farben der Dinge trennen sich, fließen wieder ineinander, mischen sich neu, formen wiederum vielfältige Kleckse, Streifen und bunte Wirbel. Vielfalt ist die Opposition zur Einfalt.”
-Michael Giongo, österreichisches Lateinamerika-Institut
“Vielfalt macht das Leben interessant.”
-UNHCR / IOM Wien / UNIS (United Nations InformationService) / Verein “Afghanische Jugendliche-NEUER START in Österreich”
“Vielfalt ist Kreativität, Kreativität ist Vielfalt!”
-Ivana Reyero, Verein Großes Schiff
“Vielfalt ist die Wertschätzung von individuellem, kulturellem und sozialem Wissen als Vorteil und Chance für alle.”
-IKI Internationales Kulturinstitut
“Ohne Vielfalt wären die Welt und unser Zusammenleben nicht bloß weniger reich, sondern arm dran, denn ein Gegenteil von Vielfalt ist Einfalt – und wenn einem nichts mehr einfällt, dann wird es langweilig. Vor allem auch am Theater, das ein Ort sein sollte, um neue Eindrücke und Ausblicke zu gewinnen: Man sieht nur ohne Scheuklappen gut. Vielfalt ist die Fülle an individuellen Geschichten, Herkünften, Ansichten und Lebensentwürfen, die Kreativität erst ermöglichen – wenn man sie in Freiheit und ohne Angst leben und erleben kann.”
-Gerald Maria Bauer, Chefdramaturg und stv. künstlerischer Leiter, Theater der Jugend
“Für mich bedeutet Vielfalt, die Augen aufzumachen und etwas Neues zu sehen. Hinter jeder Ecke steht irgendein Mensch und tut etwas. Im Prinzip machen alle Menschen das Gleiche, möchten die selben Dinge, haben die gleichen Werte und streben nach den selben Wünschen. Jeder aber tut es auf eine andere Art, also auf seine eigene Weise. Die Summe dieser verschiedenen Streben, in ihrer reinen Grundform, unangepasst und auch nicht besänftigt, zusammen mit der Akzeptanz all dessen: das ergibt die Vielfalt.”
-Laura Tille, Theaterverein Anbetracht & Dessen
“Film kann sich – vielleicht mehr als alle anderen Kunstformen – über Sprachgrenzen hinwegsetzen, kann Historisches erlebbar und entzifferbar machen, kann Verbindungen zwischen Getrenntem schaffen. Für ein Filmmuseum bedeutet das auch einen Auftrag: die Vielfalt der geschichtlichen Erfahrungen und Utopien, die in diesem Medium enthalten sind, muss auf lange Sicht geschützt werden – indem die Filme selber fachgerecht bewahrt und regelmäßig zugänglich gemacht werden.”
-Alexander Horwath, Direktor des Filmmuseums
“Vielfalt ist Normalität – mit Ecken und Kanten, mit Freuden und Spannungen, oft eine Bereicherung und oft auch eine ziemliche Herausforderung, gleiche Rechte und Chancen für Bildung, Arbeit, Wohnung und Leben zu schaffen.”
-Mari Steindl, Geschäftsführerin des Interkulturellen Zentrums
“Der Wiener Interkulturelle Musikförderungsverein (WiM) bezweckt einen positiven kulturellen Austausch zwischen Kunstschaffenden und/oder Kunstliebhabern. Die Mitglieder von WiM denken, dass eine bestmögliche Integration eine freiwillige Akkulturation aller Seiten bedingt. In anderen Worten, Vielfalt ist die Grundlage eines guten Lebens. Deshalb, obwohl sein Schwerpunkt in der Frankophonie liegt, wird WiM für seine unmittelbar und vielfaltige Umwelt (Wien) immer geöffnet sein.”
-Wiener Interkultureller Musikförderungsverein
“Im Laufe von Zeit und Raum nimmt die Kultur verschiedene Formen an.Diese Vielfalt spiegelt sich wieder in der Einzigartigkeit und Vielfalt der Identitäten, die die Gruppen und Gesellschaften kennzeichnen, aus denen die Menschheit besteht. Als Quelle des Austauschs, der Erneuerung und der Kreativität ist kulturelle Vielfalt für die Menschheit ebenso wichtig wie die biologische Vielfalt für die Natur. Aus dieser Sicht stellt sie das gemeinsame Erbe der Menschheit dar und sollte zum Nutzen gegenwärtiger und künftiger Generationen anerkannt und bekräftigt werden. In unseren zunehmend vielgestaltigen Gesellschaften ist es wichtig, eine harmonische Interaktion und die Bereitschaft zum Zusammenleben von Völkern und Gruppen mit sehr unterschiedlichen kulturellen Identitäten sicher zu stellen.”
-Ursula Mertens & Helmut „Zwe“ Rainer
“Diversität ist ein vielschichtiges Potential, welches Alltag, Leben und Liebe ungemein bereichert. Das Heeresgeschichtlichen Museum an sich ist schon ein Beispiel für Vielfalt und repräsentiert den Österreich-Begriff im historischen Sinn, wo Supranationalität, Multinationalität und Multikultur verschmelzen. Es wurde im maurisch-byzantinischen Stil von einem dänischen Architekten entworfen und stellt multikulturelle Objekte verschiedenster Länder aus. Ein Grund, warum Besucher/Innen aus allen Ländern der Welt das Museum gerne frequentieren. Viele der Protagonisten des Ausstellungsbereichs, u.a. Prinz Eugen, waren Migranten.”
-Heeresgeschichtliches Museum
“Vielfalt der Kulturen erweitert unsere Lebenserfahrung. In einer vielfältigen Gesellschaft würden wir auf der Suche nach der Natur der Anderen zuerst uns begegnen, und auf der Suche nach sich selbst, würden wir dann die Natur der Anderen finden. Es entsteht den Prozess der “Interkulturalität”, mit einem freien Raum für Austausch, um eigene Kultur bewusst zu präsentieren, so dass sie verständlich, hörbar und sichtbar wird. Interkulturalität kann ohne das Wissen über eigene Identität nicht entstehen bzw. funktionieren. Interkulturelle Zusammenarbeit schärft das Bewusstsein für das Eigene, so wie sie die Bereitschaft zum „Aufeinandertreffen“ und „gegenseitigen Austausch“ ermöglicht. Die Wahrnehmung der Anderen erleichtert uns den Weg zur “Anerkennung”.”
-Nigar Hasib, Leiterin des Lalish Theaterlabors
“Kulturelle VIELFALT und das Be- und Ergreifen ihres Potentials an Kraft, Schönheit und Inspiration ist für mich die einzig denkmögliche und notwendige Voraussetzung zur sinnvollen und wertsteigernden Entwicklung einer Gesellschaft. Böden auf denen immer nur Gleiches wachsen darf-soll-muss – werden unfruchtbar. Langfristig gesehen sogar kaputt. Jede(r) der nicht bereit ist, an Lösung und Entwicklung auftretender Probleme zu arbeiten, sondern vorzieht, alles Unangenehme auf das Problem selber zu projizieren, muss sich bewusst machen, dass er/sie sich -mittelfristig- für die „Kulturelle Impotenz Österreichs“ einsetzt.”
-Marcus Josef Weiss, Autor und Regisseur, Schauspieler und Direktor Open Acting Academy
“Die BesucherInnen des Technischen Museums Wien spiegeln die gesellschaftliche Vielfalt unserer Zeit wider – es sind alle Altersstufen, Gesellschaftsschichten und Nationalitäten vertreten. Da wir uns als Bildungsinstitution für alle sehen, bieten wir auch zielgruppenspezifische Vermittlungsprogramme an. Besonderer Wert wird hier auf die Integration gelegt – mit Programmen wie „Hereinspaziert“ positioniert sich das Museum als außerschulischer Lernort, der die Potentiale der Mehrsprachigkeit erkennt. Weiters werden spezielle Führungen für Menschen mit Behinderungen angeboten, um so für alle Interessierten einen ganz persönlichen Zugang zu den Museumsinhalten zu ermöglichen.”
-Dr. Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin Technisches Museum Wien
“Stadtgeschichten sind immer Migrationsgeschichten. Städtisches Leben bedeutet gelebte Vielfalt. Die historisch gewachsene Diversität findet vor allem in Lebensläufen ihren Ausdruck. Sie bringen Kompetenzen sozialer, kultureller und sprachlicher Art zum Ausdruck, die eine unverzichtbare Ressource urbanen Lebens sind. Wir leben mit Vielfalt und wir leben gut damit.”
-Erol Yildiz, Professor am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung an der Abteilung für Interkulturelle Bildung Universität Klagenfurt
“Vielfalt ist Reichtum.”
-Anita Zemlyak, Geschäftsführerin von Basis.Kultur.Wien
“Vielfalt ist… der Mut zum Chaos der Meinungen und Werte. Die Schwingung sich anziehender und abstoßender, eigener kleiner und großer Welten. Verknüpft zu einem Ganzen. Eine Einheit der Differenz.”
-Gilda-Nancy Horvath, Journalistin @ ORF Volksgruppen
“Vielfalt bedeutet für mich viele Möglichkeiten zu haben, mich künstlerisch auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln.
Kunst kann ohne Vielfalt nicht existieren! Die internationale Schauspielmethode P.E.M. (Perdekamp´sche Emotions Methode) ermöglicht Kindern und Jugendlichen ihre emotionale Welt neu zu entdecken. Als Leitung der Young Actors Academy ist es mit ein großes Anliegen ihre Persönlichkeit zu stärken. Sie erkennen, wie wichtig es ist, sich mit ihren Gefühlen auseinanderzusetzen und sie auszuleben, fühlen sich befreiter, erkennen aber auch wie fremd ihnen ihr Gefühlswelt oft geworden ist.”
-Petra Kölbl, Schauspielerin, Leiterin der Young Actors Academy Wien
“Der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds fördert die beruflichen Entwicklungschancen der Wiener ArbeitnehmerInnen und unterstützt sie gezielt beim Weiterkommen im Beruf. Dabei bekennen wir uns zur Vielfalt als Chance und Potenzial.Daher ist es auch wichtig, dass Neu – ZuwanderInnen rasch den Anschluss an den Arbeitmarkt schaffen und ihre mit gebrachten Qualifikation einsetzen können. Der von Wiens Vizebürgermeisterin Renate Brauner initiierte Qualifikationsplan Wien 2020 – er wird von allen arbeitsmarktrelevanten VerantwortungsträgerInnen getragen – wird sich daher neben der Förderung des Nachholens von Bildungsabschlüssen auch intensiv mit der Frage der Anerkennung von mitgebrachten sowie nonformal erworbenen Qualifikationen auseinandersetzen.”
-Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds
